Wann spricht man von Einschlafproblemen?
Jeder hat ab und zu Probleme beim Einschlafen. Doch ab wann gelten diese als Erkrankung? Eine sogenannte Insomnie, also dauerhafte Schlafprobleme, ist medizinisch definiert als:
- Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen oder unbeabsichtigtes sehr frühes Aufwachen
- Nicht erholsamer Schlaf
- Schlafprobleme mindestens drei Mal pro Woche und länger anhaltend; ab drei Monaten Dauer spricht man von einer Langzeitinsomnie.
- Beeinträchtigungen am darauffolgenden Tag durch Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder andere Folgen des Schlafmangels
Einschlafprobleme treten dabei nicht nur bei Erwachsenen auf. Auch bei Babys, Kindern und Teenagern kann es zu Schlafproblemen kommen. Dazu zählen sowohl Probleme beim Durchschlafen als auch ein zu spätes Einschlafen. Letzteres kommt insbesondere bei Teenagern vor, deren Schlafrhythmus sich oft nach hinten verschiebt. Durch den frühen Tagesbeginn im Schulalltag kann es unter Umständen zu Schlafproblemen kommen. Bei der Beurteilung, ob Kinder ausreichend Schlaf erhalten, sollte das altersgruppenspezifische Schlafbedürfnis berücksichtigt werden.